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liebe tippgemeinde, hdidh goes twitter. ab sofort könnt ihr eure kommentare von überall aus der welt per mobiltelefon oder sonstigem auf diese seite hauen. alles, was ihr dazu tun müsst, ist euch bei twitter einen account anlegen und eine nachricht mit diesem zeichen versehen: #hdidh

ich hoffe, das gefällt euch und bin gespannt, wie dieser innovative dienst genutzt wird. ;-)

Der Sinn des Lebens rollt wieder
 

Frohes Neues Jahr, sehr geehrte Anhänger unseres beliebten Tippspiels!

Jederfrau und jedermann sind hoffentlich von den Bonusreisen um die Feiertage gesund zurückgekehrt, haben die nicht berechneten Geschenke von Freunden munter entgegen genommen, selber ohne Bezug zum eigenen Amt ein paar hübsche Präsente verteilt, haben alle Fragen, die spätestens nach dem 17. Spieltag massenhaft auftauchten, ebenso ehrlich wie transparent beantwortet und sind nun bereit, auf ihrem Posten zu verharren und das bedeutet in diesem schönen Fall: Weiter zu tippen und jedes Wochenende aufs Neue mit dem eigenen Team zu fiebern und mysteriöserweise auch mit solchen Vereinen, die einem eigentlich schnurzpieps egal sind, mit deren Spiel man aber drei oder mehr Punkte einheimsen will. Kurz gesagt: Der Sinn des Lebens rollt wieder, die Rückrunde läuft! Und die beiden Borussias kommen gleich so was von ins Rollen, famos!

Gladbach fegt Bayern weg und katapultiert sich damit beim auch im neuen Jahr anhaltenden Höhenflug in eine Mars-Sonden-ähnliche Sphäre. Wir erkennen, dass Nationaltorhüter mal einen schlechten Pass spielen können, dass Reus ein cooler Kicker ist, dass die Fohlen aber auch noch ein paar weitere heiße Jungspunde haben und dass der Ex-Borusse Jupp Heynckes die Niederlage doch ziemlich persönlich nimmt, einen (Mit-)Schuldigen aber schnell gefunden hat: „Neuer muss noch viel lernen“, sagte er nach der Partie.

Hamburg muss auch noch viel lernen. Gegen den deutschen Meister aus Dortmund haben die Dinos kein Gegenmittel gefunden. Die Schwattgelben bescherten hsv-Trainer Fink die erste Bundesliganiederlage und Klopp sich selber als Coach den ersten Sieg im Aolhshnordbankkeinerweißmehrwiedasheißt-Stadion.

Viel lernen muss ebenso mancher Bundesliga-Schiedsrichter. Wenn ein Stürmer zur Abwehr im eigenen Strafraum aufkreuzt, dabei zum Fallrückzieher ansetzt und dem quasi einköpfbereiten Gegner mit voller Wucht gegen den Kopf tritt, woraufhin Nasenbein und Kiefer brechen, dann kann, ja, dann kann man, wenn man ein illegal pfeifender Bulgare in einem unbedeutenden Testspiel ist, dass auf dem Wettzettel der asiatischen Mafia steht, Gelb ziehen für „Schwalbe“ und „Blutsimulation“. Man kann vor einem anders gelagerten Hintergrund auch Elfmeter geben. Was man nicht machen darf, ist gar nicht zu pfeifen und weiterspielen zu lassen. So geschehen beim Kampfspiel Lautern gegen Werder – und auch darum endete es 0:0, was zweifelsfrei nicht an grandiosen Abwehrreihen beiderseits lag…

Nur wer Tore schießt, kann gewinnen, haben wir schon in E-Jugend-Zeiten gelernt. Einen guten Sturmlauf in diesem Sinne hat Schalke 04 gezeigt und damit den Traum entzündet, vielleicht doch noch einmal mehr werden zu können als nur der Meister der Herzen, auch die Clubberer haben zweimal gut gezielt, Magaths Neue dagegen waren auf einen Jüngling aus den eigenen Reihen angewiesen, aber immerhin. Und Bayer Leverkusen ist sogar während des Spiels die Lehre gelungen, dass man eine Begegnung, in welcher man klar führt, letztlich auch gewinnen sollte.

Muss noch jemand etwas lernen? Budenzauber jedenfalls nicht, was der Tagessieg zum Rückrundenauftakt mit guten 26 Punkten dokumentiert. Gratulation! Überhaupt sind viele in beeindruckender Form topfit aus der Winterpause gekommen. Einige andere ziehen nun für ein paar Tage ins Dschungelcamp, um von Ailton zu lernen, wie man besser tippt.

In diesem Sinne: Eine insektenfreie Woche und bis bald zur nächsten Runde!